DIE AUSBILDUNG ZUM/ZUR DIPLOMIERTEN PERMAKULTUR DESIGNER*IN FINDET IN ZWEI PHASEN STATT

1. Phase: Permakultur Design Kurs mit Zertifikat

Das Curriculum des Permakultur Design Kurses abgekürzt PDC oder PDK wurde von Bill Mollison vor 40 Jahren in Australien entwickelt. 

Heute wird dieser Permakultur Design Kurses weltweit jährlich mehrere tausendmal abgehalten. Der PDK ist die wichtigste Basis für ein gemeinsames Grundverständnis der weltweiten Permakultur Bewegung.

Die meisten Kursleiter*innen der PDK's orientieren sich stark an den 15 Grobthemen des Curriculums. Im Detailprogramm unterscheiden sich die einzelnen PDK's sowohl inhaltlich, didaktisch als auch von der Wissenstiefe und Fachkompetenz sehr stark.  

Der PDK wird von vielen an ihr Klimaregion und dem Publikum angepasst.

Das Permakultur-Training ist ein PDK und orientiert sich am Curriculum des PDK's von Bill Mollison. Das Permakultur-Training ist viel umfassender als ein üblicher Permakultur Design Kurs.

  • Das Permakultur-Training dauert 21 Kurstage anstatt die üblichen 12 Kurstage.
  • Das Permakultur-Training bietet zusätzlich eine umfangreiche Lernplattform an.
  • Das Permakultur-Training dauert von März bis November und gibt den TN so die Möglichkeit die vielen Themen zu verdauen, zu vertiefen, und anzuwenden.

Das Permakultur-Training hat 20 Kurstage, in denen das Grundwissen der Permakultur vermittelt wird. Abschluss der Grundausbildung ist das Permakultur Design Zertifikat.

2. Phase: Ausbildung zum/zur diplomierten Permakultur Designer*in

Voraussetzung für den Start der Ausbildung zum/zur diplomierten Permakultur Designer*in ist ein  Permakultur Design Zertifikat.t basierend auf dem Curriculum 72 Stundenkurs (PDK, PDC) nach Bill Mollison.

Wer bei uns das Permakultur-Training erfolgreich inklusive Zertifikatsarbeit abschliesst, bekommt dieses PDK-Zertifikat und kann diese Ausbildung starten.

In der Schweiz orientieren uns am Ausbildungshandbuch Permakultur Schweiz.

 

Die Weiterbildung zur/zum diplomierten Permakultur DesignerIn dauert mindestens  zwei Jahre! Studierende planen  üblicherweise 10 verschiedenen Permakultur-Projekten setzen mindestens die Hälfte um und reflektieren und dokumentieren den Gestaltungsprozess.

Dabei werden Sie von zwei Tutor*innen begleitet und erhalten Unterstützung von der Organisation, welche die Grundausbildung zum Diplom Permakultur Design organisiert.

Permakultur-beratung.ch bietet zurzeit keine eigene Grundausbildung zum Diplom Permakultur Design an, sondern arbeitet beim Planofuturo Lernfeld mit. Das Lernfeld ist eine flexible Form der Grundausbildung zum Diplom Permakultur Designs.

 

Das Ausbildungs-Handbuch Permakultur-DesingerIn in der Schweiz finden Sie hier

Häufige Fragen zur Diplomausbildung

 FAQ: Frequentliy Asked Questions = häufig gestellte Fragen

 

Das Ausbildungs-Handbuch Permakultur-DesingerIn in der Schweiz finden Sie hier

 

  • F: Was für Arbeitsmöglichkeiten findet man als Permakulturdesigner?
    Arbeitsmöglichkeiten gibt es viele, jedoch ist Unternehmertum und Innovation gefragt, denn Stellen sind kaum ausgeschrieben. Potential gibt es beispielsweise in der Planung, Beratung und Umsetzung permakultureller Elemente wie Teiche und essbare Landschaften sowie ganzheitlicher Projekte.
  • F: Gibt es Gründe, weshalb Permakultur Designer kein offizieller Beruf ist?
    Der Beruf ist (noch) zu unbekannt. Es gibt zurzeit nur wenige Schweizer, die das Diplom zum Permakultur Designer gemacht haben oder machen wollen. Es ist deshalb im Moment nicht möglich den wenigen Studenten eine staatlich anerkannte Berufsausbildung zu offerieren. Langfristig gesehen ist es jedoch wünschenswert, dass Permakultur-Designer ein staatlich anerkannter Beruf wird.
  • F: Welche Herausforderungen erfahren Sie in Ihrem Beruf als Permakultur Designer?
    Oft ist man mit vielen Projekten gleichzeitig beschäftigt. Das ist spannend und lehrreich, aber auch zeitlich aufwendig. Das Wissen, das ein Permakultur-Designer braucht, ist sehr umfassend und auch in diesem Beruf kommt man nicht um Spezialisierungen herum. Finanzielle Mittel für Projekte sind meist sehr bescheiden.